Passivhäuser in Holzriegelbauweise
Mit einem Passivhaus lassen Sie die Sonne rein.
Ein Passivhaus hat viele Vorteile. Der wesentlichste ist aber sicher, dass man im Sommer, wie auch im Winter, konstant angenehme Raumtemperaturen genießt - und das ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem.
Wie man 20 m2 mit zwei Glühbirnen heizt.
Wie gut diese Methode ohne separates Heizsystem funktioniert, hat schon das erste deutsche Passivhaus im Jahrhundertwinter des Jahres 1996/97 eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Trotz Tagestemperaturen von -14 Grad war die benötigte Heizleistung in den 4 Wohnräumen so gering, dass man einen Raum mit 20 m2 mit zwei Standard 75 Watt-Glühbirnen hätte heizen können.
Die Sonnenenergie optimal nutzen
Mittlerweile hat sich die Technologie natürlich wesentlich weiterentwickelt. Gleich geblieben ist jedoch, dass der Energiebedarf des Passivhauses ausschließlich durch die Sonnenenergie und durch die interne Wärme (Personen und Geräte) gedeckt wird. Ein Argument, dass besonders in Zeiten steigender Energiekosten eindeutig für ein Passivhaus spricht.
Und so funktioniert´s:
Um die Sonnenenergie optimal zu nutzen, sind Passivhäuser mit großzügigen, nach Süden ausgerichteten Fensterflächen ausgestattet. Die so gewonnene Energie wird in den Wänden des Passivhauses gespeichert und in Zeiten, in denen keine solaren Gewinne gemacht werden können (Nacht, Nebel, Wolken), genutzt.
Dieses System kann natürlich durch Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung oder durch Solarzellen zur Stromerzeugung genutzt werden.
Jedes Pichler Haus ist ein Passiv- oder Niedrigenergiehaus.
Daher ist es bei Pichler Haus ganz selbstverständlich, dass jedes unserer Häuser als Passiv- oder Niedrigenergiehaus geplant wird. Denn mit einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh (m2a) und einem Primärenergiebedarf (inkl. Warmwasser und Haushaltsstrom) von unter 120 kWh (m2a) ist das Passivhaus in Punkto Energiesparen ganz vorne mit dabei!
Worauf´s bei der Planung ankommt.
Ihr Passivhaus sollte möglichst kompakt geplant sein - ohne viele Ecken und Erker. Das sogenannte AW-Verhältnis - also das Verhältnis von Außenflächen zum beheizten Volumen - spielt dabei die wichtigste Rolle. Dieses sollte so gering wie möglich gehalten werden, damit Wärmeverluste nachhaltig reduziert werden können. Flach- oder Pultdächer sind hierfür besonders gut geeignet.
Was man über Wärmedämmung und Wärmebrücken wissen sollte.
Das Wichtigste bei Ihrem Passivhaus ist die perfekte Dämmung aller Gebäudeteile - also die thermische Hülle. Dabei gibt es eine ganze Reihe an Wandstärken, Dachwinkeln, Fußböden- und Deckenstärken zu beachten und auch die Fenster und Türen müssen gewisse Werte erfüllen.
Genauso wichtig ist die Geringhaltung der Wärmebrücken. Das ist der Bereich, bei dem die Wärme deutlich schneller nach außen abfließen kann, als bei ungestörten Bauteilen, z.B. bei Deckenauflagen oder Übergängen von Wänden in Dachschrägen. Sie können neben einem höheren Energieverbrauch auch zu Kondensations- oder Schimmelbildung bis hin zur Schädigung ganzer Bauteile führen.
Besseres Raumklima durch kontrollierte Wohnraumlüftung.
Um das Wohlbefinden zu steigern und die Energieersparnis zu erhöhen, sollte heute jedes moderne Gebäude mit einer Wohnraumlüftung ausgestattet sein.
Grund dafür ist nicht nur das CO2 das wir ausatmen, sondern auch unterschiedliche Luftschadstoffe, wie z.B. Versiegelungen, Holzverbundstoffe, Leime oder Reinigungsmittel. Da der Mensch zum gesunden Wohnen etwa 50 m3 Frischluft pro Stunde benötigt, müsste ein Einfamilienhaus jede Stunde 5-10 Minuten gelüftet werden - das ist praktisch unmöglich. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung regelt diesen Luftbedarf ganz automatisch!
Ein Passivhaus rechnet sich vom ersten Tag an.
Die Mehrkosten eines Passivhauses liegen - je nach Ausführung des Referenzhauses, mit dem das Passivhaus verglichen wird - bei nur 5-10%. Diese Mehrkosten konzentrieren sich dabei hauptsächlich auf die verbesserte thermische Hülle (Fassadendämmung, Dachdämmung...).
Diesen Mehrkosten stehen hohe Förderungen gegenüber. Diese müssen zwar in manchen Bundesländern rückbezahlt werden, trotzdem ist es in den meisten Fällen so, dass die Heizkosteneinsparung die Rückzahlungsdifferenz übersteigt - die Investition rechnet sich somit vom ersten Tag an.
Für nähere Auskünfte zu diesem Thema stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Damit Sie die richtige Wahl für Ihr Haus treffen, informieren Sie sich auch über unsere Niedrigenergiehäuser.





